Kurz nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde Ulrich Wille (1848–1925) am 3. August 1914 zum General der Schweizer Armee ernannt. Obwohl das Parlament zunächst Theophil Sprecher von Bernegg bevorzugte, setzte sich der Bundesrat mit seiner Unterstützung Ulrich Willes durch. In Briefen an seine Frau Clara Wille (1851–1946) berichtete dieser über die brisante Wahl: «Jetzt ist ja Alles in Ordnung, aber die Stunden von 5 bis 8 Uhr waren nicht plaisirlich für mich!»
Die Zentralbibliothek Zürich lädt dazu ein, bei der Transkription ausgewählter Briefe von Ulrich an Clara Wille mitzuwirken. Die 120 Briefe stammen aus dem Zeitraum vom 3. August 1914 bis zum 31. März 1915 und geben Einblick in Willes persönliche Sicht auf die politischen und militärischen Entwicklungen zu Beginn des Ersten Weltkriegs sowie in die Beziehung der Eheleute.
Programm
10.00 Uhr: Begrüssung und thematische Einführung
10.30 Uhr: Erklärung des Transkriptionstools
11.00 Uhr: Gemeinsames Korrigieren
12.30 Uhr: Mittagspause
Gemeinsamer Imbiss, offeriert von der ZB
13.30 Uhr: Gemeinsames Transkribieren
15.00 Uhr: Führung durch das Digitalisierungszentrum (Es darf stattdessen auch weiter korrigiert werden.)
16.00 Uhr: Ende
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Zentralbibliothek Zürich
Zähringerpl. 6
Zürich
8001
Seminarraum B